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Curriculum zum darstellenden Spiel am CSG /Entwurf
Die folgenden Überlegungen beziehen sich auf den Bildungsplan Baden-Württemberg, auf die bereits existierenden Hamburger Rahmenpläne für das Fach „Darstellendes Spiel“ für das 8-jährige Gymnasium, auf Ergebnisse der Tagung in der Akademie Schloss Rotenfels „Theater als Bildungschance“ im Oktober 2004, auf die „Stuttgarter Entwürfe“ des Bundesverbandes für Darstellendes
Spiel e. V. und natürlich auf „Carlos Planetarium“ und eigene Erfahrungen.
Prinzipiell können die folgenden Standards in allen Klassenstufen umgesetzt werden. Klassenstufenbezogene Hinweise finden sich unter dem Stichwortpapier „Schulcurriculum“.
Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre Wahrnehmungsfähigkeit und erweitern ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch: |
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bewussten Einsatz von Stimme und Körper
Erprobung von künstlerischen Möglichkeiten im geschützten Raum Entwicklung einer differenzierten Beobachtungsgabe und Anregung zur ästhetischen Reflexion |
Klang und Dynamik der Stimme, Mimik, Gestik, Haltung und Bewegung variierend und bewusst einsetzen
Wirkung der eigenen körpersprachlichen Mittel erproben
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Sie stärken ihre persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten durch: |
Erfahrung der Besonderheit der eigenen Person im kreativen Prozess
spielerisches Ausprobieren unterschiedlicher Lösungswege
Förderung individueller Fähigkeiten, Vorlieben und kreativer Möglichkeiten
Erweiterung des Handlungsspielraumes mit Kopf, Herz und Hand
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Spielimpulse geben und aufnehmen, Szenen mit anderen entwickeln und spielen, Spielvarianten erproben und variieren
Experimentelles Improvisieren von Spielszenen
Entwicklung von Dialogen
Raum, Zeiteinteilung, szenische Darstellung, Musik etc. in ihrer Wirkungsfähigkeit beachten |
Sie bauen ihre Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit aus durch: |
Auftritte vor Publikum
aktive Mitgestaltung des Projektunterrichts
Beteiligung am gemeinsamen Gestaltungs- und Entscheidungsprozess
Erweiterung der Dialog- und Kritikfähigkeit
Schulung verschiedener Möglichkeiten des Sprechens |
Mit unterschiedlichen Gruppenmitgliedern agieren
Teilaufgaben übernehmen und durchführen
Herstellung oder Organisation von Requisiten, Masken, Kostümen und anderen Materialien
Emotionen mit dem Klang der Stimme transportieren |
Sie entwickeln ihre sozialen Kompetenzen durch: |
Gruppentätigkeit
Mitverantwortlichkeit für den Gruppenprozess
Einbeziehung der Zuschauerperspektive
Verfolgung eines gemeinsamen Ziels
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Konstruktive Kritik üben und aufnehmen
Zwischen publikums- und gruppengerechter Umsetzung und persönlichem Geschmack unterscheiden
Konzeptionelle Rahmenanforderungen (Tempo, Dynamik, Reihenfolge etc.) einhalten |
Sie arbeiten fachübergreifend durch: |
Fächer verbindendes kreatives Gestalten
Erfahrung von Schule als Lebensraum, der gemeinsam gestaltet wird
Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Einrichtungen
Lernen mit allen Sinnen |
Aufführung vor Publikum
Planung einer Gesamtkonzeption in überschaubarem Rahmen
Einladung von Gästen aus der eigenen oder anderen Schulen bzw. Einrichtungen
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Alle diese Gesichtspunkte entsprechen je nach Ausgestaltung Aufführung auch den im Bildungsplan geforderten Kompetenzen und Inhalten im Fach Deutsch / Kerncurriculum für Ende Klasse 8 (vgl. Bildungsplan). Zu erwähnen sind insbesondere im Bereich „Sprechen“ die Unterpunkte „Gespräche führen“, „Textvortrag“ und „Szenische Verfahren“, im Bereich „Schreiben“ die Unterpunkte „Schreibkompetenz“ und „kreatives Schreiben“ und im Bereich „Sprachbewusstsein entwickeln“ der Unterpunkt „Kommunikation“. |
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Kontakt: Birgit Wahl-Bucka (biwabu@t-online.de)
Carlo-Schmid-Gymnasium Tübingen:
www.csg-tuebingen.de
Webmaster: www.stellaplan.de
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